
Das Bauen im Bestand verlangt nach sensiblen Lösungen – besonders dort, wo Architektur, Technik und Raumkomfort zusammenfinden müssen. Mit 18 Jahren Erfahrung im Umgang mit Bestandsbauten und denkmalgeschützten Objekten entwickelt KST AG massgeschneiderte Systeme für Kühlung, Heizung, Lüftung und Raumakustik, die sich gezielt in bestehende Strukturen integrieren lassen.
Der Umgang mit bestehender Bausubstanz gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Architektur. Die zentralen Fragen des heutigen Bauens – vom Klimaschutz über Baukultur bis hin zu Wohnraumfragen – entscheiden sich nicht im Neubau, sondern im Umgang mit dem Bestand. Auch historische Gebäude sollen erhalten, weiterentwickelt und an zeitgemässe Anforderungen angepasst werden. Gefragt sind Lösungen, die neue funktionale Möglichkeiten sinnvoll integrieren oder gar technische Innovation ermöglichen, ohne den architektonischen Charakter eines Ortes zu beeinträchtigen. Besonders deutlich zeigt sich diese Herausforderung bei den Themen Raumklima und Gebäudetechnik.

Bauen im Bestand stellt besondere Anforderungen an die Bauherrschaft, die Architekten und Fachplaner. Während technische Systeme im Neubau meist frei geplant werden können, verlangt der Bestand objektspezifische Lösungen. Raumhöhen, historische Oberflächen oder denkmalpflegerische Vorgaben setzen enge Grenzen. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Komfort, Akustik, Energieeffizienz und flexible Nutzung. Auf diese Schnittstelle spezialisiert hat sich KST AG und ist heute im Umgang mit Bestandsbauten und denkmalgeschützten Objekte ein gefragter Partner.
Wie komplex solche Aufgaben sein können, zeigt der Umbau der denkmalgeschützten Liegenschaft an der Löwenstrasse 1 und 3 in Zürich. Im Gebäude aus den 1930er-Jahren sanierten JOP Architekten die Büroräumlichkeiten für die Anwaltskanzlei Barandun mit grosser Zurückhaltung. Die historische Substanz des zentralen Korridors sowie mehrerer Meetingräume durfte nicht verändert werden. Für die Raumklimatisierung bedeutete dies: Standardlösungen waren ausgeschlossen. Im grossen Sitzungsraum aktivierte KST die innenliegenden Wände für das Kühlen und Heizen. Stoffbespannte Wandpaneele wurden in die bestehenden Rundungen integriert und greifen die historische Materialität des Gebäudes auf.

Für die weiteren Meetingräume entwickelte und realisierte KST auf Mass gefertigte Umluftkühlgeräte, die aufgrund bauseitiger Gegebenheiten nicht in den Regelkreis der Gebäudetechnik integriert werden konnten. Im Zusammenspiel mit der exklusiv angebotenen SonoPerf-Abdeckung und den seitlich integrierten Zuluftschlitzen erfolgt die Luftverteilung in den drei Räumen losgelöst vom Regelkreis, aber dennoch homogen und geräuschlos.


Wie Raumklimalösungen Teil von zeitgemässen Arbeitswelten werden, zeigt das Verwaltungsgebäude der SWICA in der Winterthurer Lokstadt. In den historischen und denkmalgeschützten Portikus der ehemaligen Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik hat das Architektenteam von RLC einen gläsernen Neubau gesetzt, der Alt und Neu verbindet.

Über sämtliche Geschosse hinweg sorgen aktivierte Deckensegel für die Klimatisierung. Sie sind auf die Grösse und die Belegung der Räume angepasst und ermöglichen zusammen mit der zentralen Haustechnik eine geräuschlose und zugfreie Frischluftzufuhr in den Räumen unterschiedlichster Grösse und Höhe. Akustikmatten und Schall absorbierende Deckenplatten optimieren zudem das Raumgefühl und die Wahrnehmung von Klang.

In ausgewählten, öffentlich zugänglichen Räumen der beiden Gebäude hat KST AG Echtholz-furnierte Lamellendecken realisiert, die sich in die bestehende Bausubstanz integrieren und einen einfachen Zugang zum Deckenhohlraum ermöglichen.

Die Beispiele belegen, wie sich die Rolle technischer Gebäudeausstattung verändert. «Raumklima wird heute nicht mehr als rein funktionale Infrastruktur verstanden, sondern als Teil der architektonischen Qualität», sagt Beat Schönbächler, Gründer und Inhaber der KST AG. Dazu brauche es individuelle Lösungen, die Gestaltung, Nutzung und Technik aufeinander abstimmen. «Der Bestand wird so zum Labor für innovative Lösungen, bei denen sich die technischen Systeme der Architektur anpassen und nicht umgekehrt.» Darin liegt die Qualität sensibler Bestandsprojekte: Wenn neue Technik nahezu unsichtbar wird und dennoch spürbar zum Wohlbefinden beiträgt.
Weitere Informationen und Bilder zu den Referenzen finden Sie unter Barandun und SWICA. Oder entdecken Sie weitere Beispiele im Aktuell-Beitrag Bauen im Bestand.

Das Bauen im Bestand verlangt nach sensiblen Lösungen – besonders dort, wo Architektur, Technik und Raumkomfort zusammenfinden müssen. Mit 18 Jahren Erfahrung im Umgang mit Bestandsbauten und denkmalgeschützten Objekten entwickelt KST AG massgeschneiderte Systeme für Kühlung, Heizung, Lüftung und Raumakustik, die sich gezielt in bestehende Strukturen integrieren lassen.

Seit 2016 zeichnet die Energiestadt Einsiedeln Projekte mit dem Energie- und Förderpreis aus, die mit innovativen Technologien neue Wege für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz, erneuerbare Energien oder umweltverträgliche Mobilitätskonzepte beschreiten. Der Energiepreis 2025 ging an KST AG für die in Eigenregie geplante und im Neubau realisierte Weltneuheit CoolShift.

Was über drei Jahre hinweg Gestalt angenommen hat, ist nun Realität und das neue, solide Fundament für mehr Wohlbefinden – von A bis Z und darüber hinaus. Mit dem neuen Standort öffnet KST AG Fachplanern, Architekten, Innenarchitekten und Bauherren sowie dem rund 70-köpfigen KST Team die Tür zu einem Kompetenzzentrum, das Architektur, nachhaltige Klimatechnik, profundes Fachwissen, umfassende Dienstleistungen und jahrzehntelange Erfahrung vereint.

Roche stärkt seit Herbst 2024 mit dem pRED Innovation Center in Basel seine Position und setzt ein klares Zeichen für die Schweiz als Innovationsstandort. Auch KST AG bekennt sich zu ihrer Heimat: Ab Juli 2025 bündelt das Unternehmen seine Kompetenzen an einem neuen Standort in Einsiedeln – zwei Neubauten, die Fortschritt und regionale Verbundenheit vereinen.

KST AG entwickelt seit 2008 kontinuierlich neue Systeme und Produkte für Raumklimasysteme und erweitert laufend ihr Lösungsangebot für das ganze Raumambiente – 100% made in Einsiedeln. Mit dem CO2-neutral betriebenen Neubau in Einsiedeln bekennt sich das Unternehmen zur Region und investiert in eine nachhaltige Zukunft.

Die Anforderungen an Arbeitsräume sind für jedes Unternehmen anders, vom Einzelbüro über Gruppen- und Teambüros bis hin zu Grossraumbüros oder modernen Multi-Space-Flächen. Gleich bleibt das Bedürfnis nach Räumen, die mit einem behaglichen Raumklima überzeugen und so die Kommunikation, die Kreativität, die Gesundheit, das Wohlbefinden – und damit die Produktivität – der Mitarbeitenden positiv beeinflussen.

Im Hotel des Jahres 2025 – dem Mandarin Oriental Savoy Zurich – sind Küche und Klimatisierung im Einklang. Raffiniert sorgt grosse Handwerkskunst für das kulinarische und spürbare Wohlbefinden der Gäste. Zum einen mit der doppelt ausgezeichneten Küche, zum anderen mit mineralischen und akustisch wirksamen Oberflächen der Kühl- und Heizdecken. Beides perfekt austariert.

Täuschend echte Illusionsmalerei im Zusammenspiel von Farbe, Form und Material ist ein Stilmittel, das in historischen Bauten beliebt war und heute wieder entdeckt wird. Mit dem Trompe-l’Œil-Effekt zu arbeiten, erfordert viel handwerkliches Können. Auch bei Deckenuntersichten von Kühl- und Heizdecken wie zum Beispiel in den Gebäuden des Drei-Häuser-Hotels CASPAR.

Je nach baulicher Situation müssen diverse unterschiedliche Anforderungen erfüllt sein. Dafür braucht es grosses Fachwissen – auf Seiten der Architekten und Fachplaner, aber auch der Industrie. Bei KST AG arbeiten in allen Bereichen der Technik Experten, wodurch alles inhouse entwickelt, erprobt und produziert werden kann.

Eine frisch sanierte Abdankungshalle geht auf heutige Bestattungskulturen ein, ein früherer Hauptsitz stellt den Campus-Gedanken in den Vordergrund. Immer häufiger werden alte Bauten nicht mehr einfach abgerissen und durch neue ersetzt. Die Umnutzung alter Bausubstanz hat Potenzial und bietet neue Perspektiven, auch beim Integrieren effizienter Raumklimalösungen.

Den Begriff Decke verbindet kaum jemand mit Bildern wohliger Räume oder ästhetisch überzeugender Innenarchitektur. Noch weniger bei aktivierten Klimadecken, wie sie KST AG fertigt und bei denen Technologie und Funktion im Vordergrund stehen. Dabei macht die Materialisierung heute auch bei Decken den «sichtbaren» Unterschied – ob in modernen Arbeitswelten oder öffentlichen Bereichen wie Foyers, Auditorien oder Museen.

Ob im schnörkellosen Bistro AuGust des Zürcher Hotel Widder oder im Auditoriumbau Peak von Roche, stark frequentierte und belegte Innenräume stellen hohe Anforderungen an das Raumklima. Im Restaurant, wo der Luftwechsel hoch ist, ermöglicht eine Luftkühl- und -heizdecke zugfreie und geräuschlose Klimatisierung. Und in den drei Auditorien wird mit Wasser gekühlt und geheizt. Beides erprobte Lösungen.

Ein optimales Arbeitsumfeld hat positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Die Akustik spielt deshalb bereits bei der Planung eine wichtige Rolle. Permanente und mobile Akustiklösungen der KST AG bieten hierfür bedürfnisorientierte Lösungen – Effizient. Massgeschneidert. Ästhetisch.